Mattbilder, die jeder Schachspieler kennen sollte

Starke Spieler rechnen nicht jedes Matt von Grund auf neu. Sie erkennen das Schlussbild und arbeiten sich dann rückwärts zu den Zügen vor, die dorthin führen. Diese 19 Mattbilder lohnt es sich einzuprägen.

Ein Mattbild ist eine feste Anordnung von Figuren, aus der der gegnerische König nicht mehr entkommt. Manchen reichen ein Turm und ein paar blockierende Bauern, bei anderen tanzen Springer und Dame raffiniert zusammen. Viele tragen Namen, weil sie seit weit über hundert Jahren in unzähligen Partien vorkommen.

Mattbilder zu lernen, zahlt sich doppelt aus. Im Angriff weißt du, worauf du hinarbeitest, und findest das Opfer, das es erzwingt. In der Verteidigung erkennst du die Gefahr einen Zug früher, oft rechtzeitig, um deinem König etwas Luft zu verschaffen.

Mattbilder

So bleiben Mattbilder hängen

  1. Lerne zuerst die Schlussstellung. Bau sie auf einem Brett auf und schau, welche Felder jede Figur kontrolliert.
  2. Löse dann Rätsel, in denen das Mattbild ein oder zwei Züge entfernt ist, und später solche, in denen es tiefer liegt.
  3. Achte auf die eigenen Figuren des Verteidigers: Bei den meisten Mattbildern versperren sie ihrem König die Fluchtfelder.
  4. Misch die Mattbilder, sobald du mehrere kennst. In echten Partien sagt dir niemand, welches Matt gerade kommt.

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